Über mich

Worum gehts hier eigentlich?

Hey, ich bin Natascha Jaggy und wenn du dich eins der folgenden Dinge schon einmal gefragt hast:

  • „Muss es wirklich immer Salat sein?“
  • „Gibt es ein Leben ohne Joggen?“
  • „Was koche ich heute bloss?“
  • „Wieso nehme ich einfach nicht ab?“
  • „Muss ich wirklich ins Fitnessstudio?“
  • „Darf ich jetzt gar nichts mehr essen das mir schmeckt?“
  • „Wann habe ich endlich mal Zeit für mich?“

Oder dich einfach für Ernährung, Gesundheit, Sport, etc interessierst…

Dann bist du bei VollGenuss genau richtig. 🙂

VollGenuss soll dir helfen, ein gesundes, zufriedenes und entspanntes Leben zu führen, ohne ein Leben auf Diät zu führen oder jeden Tag stundenlange Workouts ertragen zu müssen.
Ich bin der festen Überzeugung dass es für jeden Menschen den richtigen Weg gibt. Man muss ihn nur finden und dabei helfe ich dir.

 

Aber wer bin ich überhaupt?

Mein Name ist Natascha Jaggy, bin 2Jahrgang 1988 und Ernährungs-, Gesundheits- und Präventionsberaterin. Ich lebe mit Mann und Hund im Kanton Obwalden, in der schönen Schweiz und biete Beratungen, Seminare und Kochkurse an. So weit, so gut. Aber irgendwie sagt dir das nicht wirklich etwas über mich. Deshalb jetzt die lange Version. 😉

Zuerst einmal: ich bin nicht so auf die Welt gekommen.

Ich bin keine von diesen «beneidenswert» dünnen Frauen mit einem übermenschlichen Stoffwechsel die alles essen können was sie wollen und kein Gramm zunehmen. Ich lebe nicht seit meiner Kindheit für den Sport und hatte auch nie eine sonderliche Abneigung gegen Süssigkeiten.

Für meine Arbeit empfinde ich das allerdings als meine grösste Stärke. Es gibt Menschen die von Natur aus ordentlich sind. Bei denen es unglaublich leicht aussieht und die einen chaotischen Menschen in Depressionen treiben können. Es ist sehr schwer, sich von so einem Menschen beibringen zu lassen wie man einen Haushalt führt, denn eigentlich hat er keine Tricks, sondern macht alles ganz natürlich.

Ebenso schwer finde ich es, sich von jemandem, der von Natur aus schlank ist und nie Probleme mit dem Gewicht oder der Gesundheit hatte, in Sachen Gesundheit und Abnehmen beraten zu lassen.

Deshalb möchte ich dich an meiner Geschichte teilhaben lassen.

Ich habe mir nie sonderlich viele Gedanken um meine Ernährung gemacht. Ich war kein dickes Kind da ich meistens draussen am Toben war, aber Zuhause wurde gut bürgerlich gekocht und der Teller musste immer aufgegessen werden, wenn man aufstehen wollte.

Als ich 12 Jahre alt war zogen wir von Deutschland nach Spanien und die ersten ein bis zwei Jahre lief alles weiter wie bisher. Ich lernte die Sprache, kam gut in der Schule klar und fand langsam Freunde. Problematisch wurde es dann so langsam mit 14. Ich konnte nicht mehr wahllos essen wie zuvor, sondern nahm bei jedem Bissen zu viel direkt zu. Wenn ich mit Freundinnen unterwegs war, assen wir meistens irgendwas zwischendurch: Pizza, Baguette mit Salami oder Tortilla, heisse Waffeln mit Schokoladensosse oder auch mal eine ganze Tüte Süssigkeiten.
Jeder der schon mal am Meer Urlaub gemacht hat kennt das Phänomen: die viele Sonne und die Meeresluft macht einen immer hungrig. Das Problem hatte ich jeden Tag.

Ich wusste nichts über den Stoffwechsel (und jeder Mensch anders zu- und abnimmt) und meine Freundinnen und ich sprachen auch nie über Sport oder Abnehmen. Ich verstand einfach nie wieso sie Grösse 32/34 tragen konnte und ich nahm andauernd zu, obwohl ich das Gefühl hatte das selbe zu essen wie sie. Irgendwann war mein Selbstbewusstsein komplett im Keller. Ich versuchte Abzunehmen aber Zuhause wurde gegessen was auf den Tisch kam.
Also dachte ich:

„Es ist vollkommen egal was ich esse, solange ich genug Sport mache.“

Ich hatte keine Ahnung, dass nicht jeder Mensch jeden Sport machen kann und versucht es mit Joggen. Es dauerte nie mehr als fünf Minuten bis mir Knie und Hüfte wehtaten aber ich war so unglücklich mit mir selbst, dass ich es ignorierte. Als ich begann Resultate zu sehen bestärkte es mich nur noch mehr, bis die Prüfungsphase begann und ich so viel lernte, dass ich keine Lust mehr auf auf Sport hatte. Also lief ich es immer mehr schleifen bis es komplett verloren ging. Ich nahm über den Herbst und Winter wieder zu und war an Silvester so unglücklich, dass ich wieder abnehmen wollte.

Also begann ich wieder mit meinem Training, nahm ab und verstauchte mir zwei Monate später beim Schulvolleyball den Fuss. Wieder wochenlang aussetzen (ich kannte ja nichts ausser joggen) und wieder war ich frustriert und verlor die Motivation. Bis wieder der nächste Jahreswechsel kam, oder der nächste Sommer (Hallo Bikiniwetter!) oder irgendeine Poolparty. Du merkst schon wohin das führt und vielleicht kennst du es sogar selbst.

So begann der Teufelskreis.

Ich war unglücklich, versuchte es mit Sport, war zufrieden, etwas kam dazwischen und die Motivation verliess mich wieder. Das Karussel drehte sich noch einige Jahre so weiter. Zwischendurch versuchte ich alles was mir einfiel. Ich hörte komplett aus zu essen (was meine Mutter zur Weissglut brachte) oder versuchte irgendwelche „In einer Woche zur Sommerfigur“-Trainingspläne aus Zeitschriften.

Das Ganze erreichte dann vor zwei Jahren seinen Tiefpunkt, als ich für die Aufnahmeprüfung für die ETH Zürich lernte und der Meinung war dass zwei Jobs nebenbei kein Problem sind. Und wir reden jetzt nicht von jeweis zwei Stunden pro Wochen sondern von einer 72-Std-Woche/6-Tage-Woche die sich daraus ergab. Gleichzeitig bereitete ich auch noch einem Umzug in die Schweiz vor. Mein Alltag bestand aus Dauerstress, Fast food oder gar keinem Essen, lernen, Kartons packen und sehr wenig Schlaf.
Ich bin bis heute überrascht wie lange mein Körper das mitgemacht. hat. Ich verlor in sechs Monaten 20 Kilo, zog in die Schweiz, begann dort nachts zu arbeiten um tagsüber lernen zu können…und endete zwei Wochen vor den Prüfungen im Krankenhaus, mit einer Magenschleimhaut- und Bauchfellentzündung. Der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich dass man jetzt die Notbremse ziehen sollte.

Mein Verstand fragte sich nur wie ich schnell wieder nach Hause komme um weiter zu lernen.

Zwei Tage später sagte ich dem Arzt dass es mir gut geht (auf jeden Fall gut genug um weiter zu lernen) und wurde entlassen. Wenn ich heute daran zurück denke, erschrecke ich vor mir selbst. Ich hatte einfach nur Glück dass nichts Schlimmeres passiert ist. Es hätte genauso gut ein Geschwürr oder ein beginnender Tumor sein können, aber alles woran ich dachte war dass ich schnellstmöglich nach Hause muss.

Zu meine grossen Glück, habe ich einige Tage später die Aufnahmeprüfungen nicht bestanden und nochmal drei Wochen später hat mich dann ein Bandscheibenvorfall auf der Arbeit endgültig auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich war dabei mich vollkommen kaputt zu machen. Mein Arzt sagte mir klipp und klar dass ich in einem Monat wieder bei ihm stehe wenn ich weitermache wie bisher.

So begann ich, es zum ersten Mal richtig anzugehen.

Ich verschlang alles was ich zum Thema „Ernährung“, „Prävention“, „Sport“ und „Entspannungstechnik“ finden konnte und lass zudem noch viele medizinische und naturheilkundliche Fachbücher. Ich brauchte fast ein Jahr um wieder einigermassen gesund zu werden und brauchte dafür sehr viele, sehr kleine Schritte. Heute bin ich dankbar dafür.

Anfangs konnte ich gerade mal die paar Schritte ins Badezimmer schleichen und musste zwei Mal pro Woche zur Physiotherapie. Dort erklärte man mir dann auch endlich dass nicht jeder Mensch für jede Sportart gemacht ist.
Nach ein paar Wochen konnte ich wieder einigermassen laufen und versuche ein wenig mit meinem Hund spazieren zu gehen. Nach 10 Minuten war ich mit meinen Kräften am Ende und ging nach hause anstatt einfach weiter zu laufen. Ich lernte langsam auf meinen Körper zu hören und mich anzupassen, anstatt seine Bedürfnisse zu ignorieren.

Noch bevor ich auch nur ansatzweise wieder gesund war begann ich mein Studium zur Ernährungs-, Gesundheits- und Präventionsberaterin.

Dadurch ging ich das Thema Ernährung nun auch endlich richtig an. Ich versuchte es erst gar nicht mit irgendwelchen Diäten oder Programmen, sondern setzte das um was ich lernte.
Ich ging gewissenhaft zur Physiotherapie, machte vorsichtig meine Übungen und fand mich endlich damit ab dass ich nichts erzwingen konnte. Nach drei Monaten war ich endlich soweit dass ich wieder halbwegs schmerzfrei gehen konnte. Ich konnte inzwischen sogar 30 Minuten lang mit dem Hund gemütlich spazieren gehen. Es dauerte noch mehrere Monate bis ich richtig Sport machen konnte aber dafür war die Veränderung nun endlich dauerhaft. Ich probierte viele Sportarten aus und fand endlich das für mich passende.

Heute mache ich Yoga, trainiere mit dem Teraband und der Blackroll, mache Zumba und Nordic Walking. Ich gehe gerne ins Fitnessstudio aber auch Zuhause kann man toll trainieren. Ausserdem probiere ich immer wieder neue Sportarten aus, denn ich möchte alles kennen das ich meinen Kunden empfehle.

Wie du siehst, habe ich also auch einen sehr langen Weg hinter mir. Mein Wunsch ist es, auch dir zu einem gesunden und ausgeglichenem Leben zu verhelfen, am besten noch bevor du deinen Tiefpunkt erreichst. 😉 Jeder muss für sich rausfinden was funktioniert, denn kein Leben ist wie das Andere. Und genau dabei unterstütze ich dich. 🙂

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